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Hans Dieter Klink GmbH
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PresseInteressante Artikel über die Klink GmbH aus der Presse.

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20 Jahre Firma Klink GmbH 1987 – 2007

20 Jahre Höchstmaß an Fachwissen

Firma H. D. Klink GmbH lädt am 2. Juni zur Hausmesse ein
Informationen über Neues auf dem Gebiet der regenerativen Energien

In der heutigen Zeit wird das Interesse an alternativer Energiegewinnung immer größer. Der Kostenfaktor und die Umweltverträglichkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Worfelder Firma H. D. Klink GmbH gibt einen Einblick in die Welt der regenerativen Energien, insbesondere Wärmepumpen. Am 2. Juni lädt Klink zur Hausmesse. Zwischen 9 und 17 Uhr werden Vorträge, Präsentationen und Vorführungen zu verschiedenen Themenbereichen Aufschluss geben über den neuesten Stand der Technik.

Seit 20 Jahren ist die Firma H. D. Klink GmbH als mittelständiges Fachunternehmen im Bereich Heizung, sanitär und Brunnenbau tätig. Was 1987 im Kleinen begonnen hat, hat sich mittlerweile in ein Unternehmen entwickelt, in dem das Ehepaar Klink von elf Angestellten und zwei Auszubildenden unterstützt wird.

Um den immer größer werdenden Kundenstamm und den immer neuen technischen Entwicklungen gerecht zu werden, besuchen die Mitarbeiter regelmäßig aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Inhaber Hans Dieter Klink hat sich im Rahmen seiner Ausbildung drei Meisterbriefe erarbeitet. Neben dem Meister als Gas- und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer, hat er 205 seinen Brunnenbohrmeister erworben. Im Jahr 2005 entstand als neues zusätzliches Unternehmen die Klink GmbH. Diese Firma ist ausschließlich als Bohrfirma für Wasser und Wärme tätig und nach W120 zertifiziert.

Hans Dieter Klink war von 1977 bis 1987 bei der Firma Jakob Nohl GmbH in Darmstadt beschäftigt. Hier machte er auch seine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur. Zusätzlich half er in der Brunnenbaufirma seines Vaters und erwarb sich hier seine großen Fachkenntnisse im Bereich Brunnenbau.

Ehefrau Heidi Klink gab 1988 ihren Beruf auf, um ganz in der Firma ihres Mannes mitzuarbeiten. Um den Anforderungen im Büro gerecht zu werden, bildete sie sich 1995/96 im Seminar Führungswissen für Meisterfrauen der Handwerkskammer überbetrieblich weiter. Von März 2001 bis November 2002 absolvierte sie darauf aufbauend die Fortbildung zur Geprüften Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung.

Mit all diesem Fachwissen sorgt die Firma H. D. Klink GmbH nicht nur für günstige Solarenergie, sondern auch für Brunnen im Garten, für richtiges Klima und auch für die Neu- und Umgestaltung von Bädern mit 3D-Planung.

Erdwärme stößt in Siedlung an Grenzen

Tiefbohrungen wegen Grundwasserverunreinigung nicht genehmigt/das erste Projekt

Alternative Energien zu nutzen, ist in der Böllensee-Siedlung nicht leicht: Bei der Ausstattung eines Neubaus mit einer Erdwärme-Heizung war die Grundwasserverseuchung durch Opel ein Hindernis. Das Thema soll am „Runden Tisch“ angesprochen werden.

Immerhin ist nun erreicht, dass der zweigeschossige Hausbau, den ein Bischofsheimer an der Ecke von In der Röth und Ginsheimer Strasse errichtet hat und im Dezember mit seiner Familie beziehen will, mit einer absolut modernen Wärmetechnik ausgerüstet wird, die vor wenigen Tagen sogar speziell in einer Fernsehsendung vorgestellt wurde. Weil die Wasserbehörde des Kreises die sonst für Anlagen der Erdwärmetechnik erforderlichen zwei 80 Meter tiefen Bohrungen nicht genehmigt hat, wurden nun – am Wochenende mit großem Gerät- fünf Erdwärmekörbe auf dem Grundstück eingegraben. Die patentierte Technik entzieht die erforderliche Energie schon aus drei Metern Tiefe. Weil das Konzept so neu ist, war jetzt sogar ein Geologe vor Ort, um die Arbeiten zu überwachen und den Unternehmer aus Büttelborn-Worfelden, der die Anlage baut, zu zertifizieren. Dass es sich um eine Referenzanlage handelt, macht sie für den Häuslebauer auch günstiger. Normal sind die Korb-Lösungen wesentlich teurer als die zwei Bohrungen. Für Hans-Dieter klink, den Besitzer des gleichnamigen Baubetriebs in Büttelborn, ist die Erdwärmetechnik eigentlich nichts Besonderes mehr: „Wir bohren täglich“. Er hat im Umfeld, zum Beispiel in Trebur oder Ginsheim, schon viele dieser Heizungen gebaut. In Rüsselsheim ist es allerdings nun die erste –und die gleich mit der innovativen Spezialtechnik. Klink schwärmt von den Anlagen, die vor allem so günstig im laufenden Energieverbrauch sind: Er hatte jetzt ein Haus mit 160 Quadratmetern, das im ganzen Winter 2006/2007 nur einen Heizaufwand von 270 Euro erforderte. Allerdings muss dafür in die Anlage ordentlich investiert werden, es gibt sie ab 20 000 Euro. Durch Entziehung der Erdwärme über einen Wärmetauscher wird Heizleistung für das Haus gewonnen.

Klink beschreibt: „Wie ein Kühlschrank – nur entgegengesetzt“. Der Bischofsheimer, der jetzt in die Siedlung zieht, entschied sich wegen der steigenden Rohstoffpreise für das Projekt und wartet nun auf die Auswertung im Winter: “Wir sind alle gespannt“. Elektro-Heizstäbe sind in seinem Haus für alle Fälle auch noch eingebaut.

Weitere Anlagen mit Erdwärme könnten in Rüsselsheim bald entstehen: die Gewobau hat schon angekündigt, die moderne Technik nutzen zu wollen.

Das in der B-Siedlung keine Tiefbohrungen vorgenommen werden dürfen, liegt an der vor rund 20 Jahren bekannt gewordenen Verunreinigung durch Chlorkohlenwasserstoffe. Ein Betriebsunfall in der Opel-Zentralwäscherei war damals die Ursache. Das Autounternehmen veranlasste 70 Bohrungen und unternahm eine Abschöpfung und Reinigung des Grundwassers. Die Sanierungsmaßnahmen kosteten das Werk schon über 20 Millionen Mark.

Rudi Hillmann, der Sprecher des Runden Tisches in den Siedlungen, will die Themen – sowohl den Stand der Grundwassersanierung wie auch die Auswirkungen auf die Nutzung alternativer Heizanlagen – in einer der nächsten Sitzungen diskutieren.

Fakten: Pro Erdwärmekorb werden zehn Quadratmeter unversiegelter Fläche benötigt.

Für moderne 120 bis 160 Quadratmeter große Einfamilienhäuser werden sechs bis acht Erdwärmekörbe vorgesehen.

Von Ralf Schuster

Umweltschonende Wärme

Mit erneuerbarer Energie preisgünstig heizen

Büttelborn
Die Neuheit schlechthin: Erdwärmekörbe für umweltschonendes Heizen. Wo gibt’s denn so etwas? Die Worfeldener Firma Klink versenkte am Donnerstag zehn dieser Wärmekörbe im Erdreich eines Einfamilienhauses in Rüsselsheim. Damit kann eine Fläche von etwa 160 Quadratmetern beheizt werden – und zwar durch die Geothermie. Die Erdwärmekörbe, die bei der Firma HTI Eisen-Rieg KG in Darmstadt erhältlich sind, werden je nach Größe in einer Tiefe von bis zu vier Metern in den Boden eingelassen und miteinander verbunden.

Die Oberflächen nahe Erdreich hat ganzjährig eine Temperatur von vier bis zwölf Grad Celsius. Die in den Erdwärmekörben zirkulierende Flüssigkeit nimmt diese Umgebungswärme auf und führt sie zu einer Wärmepumpe. Dort befindet sich ein Kältemittel, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Das Volumen des gasförmig gewordenen Kältemittels wird in einem Strom betriebenen Verdichter verringert. Dabei steigt der Druck und somit auch die Temperatur an. Über einen Wärmetauscher gibt das heiß gewordene Kältemittel seine Wärme an das Heizsystem ab. Nach der Abkühlung des Kältemittels beginnt der Kreislauf von vorn.

Auf diese intelligente Weise holen Kunden bis zu 75 Prozent ihres Wärmebedarfs für Heizung und Brauchwasser kostenlos aus dem Erdreich.

Bohren nach Wärme

Umwelttechnik: Erdwärmepumpen können 75 % des Wärmebedarfs eines Einfamilienhauses decken

VDI nachrichten, Düsseldorf, 22. 8. 08, sta -

Bohren - nicht nach Öl, sondern um Öl zu sparen. Das ist das Motto von Bauherren wie Hans-Jürgen Michel. Der Technik-Fan suchte 2006 nach einer Lösung, welche die Nebenkosten seines Hauses reduziert und unabhängig von fossilen Brennstoffen macht. Heute nutzt er die Erdwärme seines Grundstücks für Heizung und Warmwasser. Ein System, das sich rechnen kann.

Die Energiepreise werden zukünftig steigen. Darin sind sich die meisten Experten einig. Hans-Jürgen Michel will darunter aber nicht leiden. Als der 49-jährige Maschinenbauingenieur 2006 einen Neubau im hessischen Griesheim beginnt, sucht er nach Alternativen zu Öl und Gas. Dabei hat er klare Vorstellungen: „Ich will eine regenerative Technik, die das ganze Jahr konstant Energie liefert, ohne anderweitig zuheizen zu müssen. Auch geringe Betriebskosten und die Autarkie von Brennstofflieferungen sind mir wichtig.“

Damit scheidet eine mit relativ geringen Investitionskosten verbundene Luftwärmepumpe aus. Auch eine Holzpelletheizung und Solarkollektoren oder eine Kombination dieser Systeme kommen nicht in Betracht. Gleiches gilt für Erdwärme-Flächenkollektoren. Diese würden das 1,5-fache der 280 m2 großen beheizten Wohnfläche benötigen. Soviel freie Grundstücksfläche steht aber nicht zur Verfügung. Bleibt also die Erdsonde.

Michel wendet sich nach einer Internet-Recherche an die auf Bohrtechnik spezialisierte Klink GmbH in Büttelborn. Geschäftsführer Hans Dieter Klink macht sich zunächst schlau, ob überhaupt gebohrt werden darf. Ein Blick auf die hydrogeologische Karte des hessischen Landesamts für Umwelt und Geologie (HLUK) schafft Klarheit: Das Baugebiet von Michel ist grün markiert. „Hier wird nur eine Genehmigung der Wasserbehörde des Landkreises benötigt“, erklärt der Brunnenbauer.

Deshalb können die Planungen schnell beginnen. Wegen der mangelhaften Qualität des örtlichen Grundwassers schlägt der Experte ein Sole-Sole-System mit zwei Bohrungen vor. Jede solle 99 m in die Tiefe führen. „Hier herrschen immer rund 12 °C. Diese Wärme soll die nach unten geleitete Sole aufnehmen. Der vorhandene Sand-Kiesboden liefert dabei rund 50 W/m Wärmeleistung.

Die Wärmepumpe selbst ist auf 12 kW Heiz- und 10 kW Kälteleistung ausgelegt“, so Klink. Michels Neubau erfüllt den KfW-60-Standard, der Jahres-Primärenergiebedarf für Warmwasser und Heizung beträgt also weniger als 60 kWh/m² Gebäudenutzfläche. Zur Technik erklärt Klink: „Die Pumpe arbeitet wie ein großer Kühlschrank – nur umgekehrt: Durch abwechselndes Verdampfen, Verdichten und Entspannen eines Kältemittels wird der aus dem Erdreich kommenden Sole Wärme entzogen und an den Heizkreislauf abgegeben.“

Die gesamte Anlage wird mit 27 000 € veranschlagt. Der Bauherr ist überrascht: „Das sind 15 000 € mehr als für eine neue Öl- oder Gasheizung.“ „Aber Sie benötigen keinen Kamin, Tank, Gas- oder Öl-Anschluss und keine Abgasmessungen. Sie gewinnen dauerhaft bis 75 % Ihres Wärmebedarfs für Heizung und Brauchwasser kostenfrei aus Ihrem Grundstück“, gibt der Spezialist im Gegenzug zu bedenken.

Überzeugende Argumente, zumal sein Kunde die Nutzung von Geothermie – vor allem in Verbindung mit der Errichtung eines Energiesparhauses – mit einem zinsgünstigen Kredit der KfW-Förderbank finanzieren kann. Außerdem bietet der lokale Energieversorger für den Wärmepumpen-Strom einen verbilligten Tarif von 0,15 €/kWh statt der sonst üblichen 0,18 €/kWh an. „Die Mehrkosten sollten sich also in etwa fünf Jahren amortisieren, die gesamte Anlage in zehn bis 15 Jahren – bei weiter steigenden Energiepreisen auch früher“, überschlägt Michel beruhigt.

Wenige Tage später rollt eine dreiköpfige Kolonne der Klink GmbH mit zwei Lkw an. „Zuerst wird ein Stahlrohr mit 190 mm Durchmesser in den Boden getrieben. Damit stabilisieren wir die oberen 15 m bis 20 m, um sicher tiefer bohren zu können“, erläutert der nach 300 installierten Erdwärmeanlagen routinierte Klink.